Der Vorstand

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Der Vorstand: Bernhard Offenberger, Matthias Schwarzer, Maral Mohammadi-Zahed, Simon Wiesgickl (v.l.).

Wir möchten zeigen, wer die Leute und Gesichter hinter Nalaikke e.V. sind, um eine Transparenz herzustellen und etwas von unserer Begeisterung ‚für die Sache‘ weiter zu geben.

Bernhard Offenberger (31), Pfarrer in Augsburg und Kassenwart bei Nalaikke e.V. erzählt, warum ihm Nalaikke wichtig ist:

Als ich für ein Jahr in Tamil Nadu studiert habe, habe ich viele Dalits kennen gelernt. Mich hat erschüttert, dass sie immer noch viel Diskriminierung und auch Gewalt erfahren. Um so stärker hat mich beeindruckt, mit welcher Energie viele für ihre Rechte kämpfen und sich für mehr Chancen für andere Dalits einsetzen. Ich finde schön an Nalaikke, dass schon eine kleine Unterstützung der Partnerprojekte viel bewirken kann.
Aber auch die Arbeit in Deutschland ist mir wichtig. Als ich mich zuerst mit Dalits und Kaste auseinandergesetzt habe, dachte ich: das ist so anders, dafür findet man kaum Worte. Aber bei aller Unterschiedlichkeit und Fremdheit, die bleibt, merke ich immer mehr, wie mir die Augen dafür geöffnet werden, wie bei uns auch Menschen ausgegrenzt werden. Ich glaube, dass wir viel von den Dalits und ihrem Kampf gegen Unterdrückung lernen können.

Simon Wiesgickl (31), 1. Vorstand bei Nalaikke e.V. und Vikar in Nürnberg sagt zu seinem Engagement:

Eigentlich halte ich wenig von Entwicklungshilfe. Da steckt so was drin von wir geben und die anderen sollen froh sein, dass sie von den Brotkrumen etwas abbekommen. An Nalaikke gefällt mir, dass es nicht nur um eine Hilfe geht für arme Kinder, sondern dass Projekte gefördert werden, die genau das umsetzen, was oft als Lösung angebracht wird: Benachteiligte Gemeinschaften stärken, Rechtsberatung und Zusammenarbeit mit Partnern, die inspirierend sind und das vorleben, was sie als Multiplikatoren auf den Weg geben.

Matthias Schwarzer (32), 2. Vorstand bei Nalaikke e.V. und Pfarrer in Allershausen:

Die Menschen und Initiativen, die ich während meiner Zeit in Indien kennen lernen durfte, haben mich tief beeindruckt: ihre Hoffnung auf Veränderung, ihr Glaube an eine gerechtere Welt, ihr bewundernswerter Einsatz dafür. Davon möchte ich lernen. Das möchte ich unterstützen.

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